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![]() © 2005 |
Es ist doch eigenartig wie sich die germanischen Sprachen (einschliesslich was wir heutzutage als Englisch und Deutsch bezeichnen) etwa vom 8. bis 13. Es ist doch eigenartig wie sich die germanischen Sprachen (einschliesslich was wir heutzutage als Englisch und Deutsch bezeichnen) etwa vom 8. bis 13. Jahrhundert an entwickelten. Wer haette gedacht dass das moderne englische Wort "window" (Fenster) mit dem MHD (mittelhochdeutsch) "Windauge" verwandt oder kognat ist. Das moderne deutsche Wort "Fenster" aus dem Sprachbereich Latein und Franzoesisch entstammt, und eher an das moderne franzoesische Wort "fenetre" erinnert. Ich erinnere auch ich wie oft man sich mit Lehnwoertern anderer Sprachen oder anderer Zeiten "danebensetzt". Als ich vor vielen Jahren in Toronto Germanistik studierte, uebersetzte ich einmal faelschlich "hochgezite" als "Hochzeit". Erst dann erfuhr ich das "hochgezite" in mittelhochdeutschem Sprachgebrauch sich auf jede groessere Festlichkeit bezog, wie etwa im Sinne von "hohen" "Zeiten". Erst einige Jahrhunderte spaeter wurde der Gebrauch des Wortes "hochgezite" ausschliesslich fuer die Festlichkeiten des Heiratsfestes verwendet. Der Werdegang der Sprachen ist doch hoechstinteressant fuer den modernen Sprachdetektiv. Switching to English for better poignancy ..... Every modern Englishman knows that dandelions are a peril to his perfect lawn. But he would likely never think to derive it from the French "dents de lion" (dandelion), unless .... he knew that this irksome little yellow weed of a flower is known as "Loewenzahn" in German. Also Loewenzahn = dents de lion = dandelion! All of a sudden the synaptic connection is made, the "eureka" experience occurs or "da faellt der Groschen" (as Berliners used to say) and one discover the liguistic connections. Aren't languages wonderful? Alan J. Nanders, Ontario, Canada
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